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FRITZ SIEBERT CEMBALIST

 

FS_Photo1Fritz Siebert wurde im September 1979 in Hannover geboren und begann seine musikalische Ausbildung an der dortigen Musikschule in den Fächern Blockflöte, Klavier und Klarinette. Ab 1993 erhielt er Orgelunterricht zunächst bei Uwe Rehling, später bei Marina Zagorski und Ulfert Smidt und gab als Preisträger des Oundle International Festival for Organists 1997 und 1998 Konzerte in England und Norddeutschland. In der Folge entwickelte er ein starkes Interesse an Musik für Tasteninstrumente des 17. und 18. Jahrhunderts, das ihn schließlich zum Cembalo führte – ersten Unterricht erhielt er 1998 bei Thomas Grunwald. Beim Bundeswettbewerb Jugend Musiziert wurde er 2000 in der Kategorie Cembalobegleitung in Berlin mit einem 1. Preis ausgezeichnet.
FS_Photo2Nach Abitur und Zivildienst begann Fritz Siebert im Herbst 2000 sein Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Zvi Meniker in den Fächern Cembalo und Hammerklavier. In der folgenden Zeit sammelte er vielfältige Ensembleerfahrung durch regelmäßiges Korrepetieren bei Diplomprüfungen, Konzerte in verschiedenen Besetzungen und durch Mitwirkung an den Opernproduktionen Dido and Aeneas von Henry Purcell und Venus and Adonis von John Blow, FS_Photo3die im Januar 2002 an der Musikhochschule Hannover unter der Leitung von Zvi Meniker zur Aufführung kamen. Im Frühjahr 2001 nahm er an der 16. Internationalen Händel-Akademie Karlsruhe teil und besuchte dort einen Meisterkurs bei Jesper Christensen; weitere Kurse bei Bob van Asperen und Menno van Delft folgten. Im Oktober 2003 wechselte er an die Hochschule für Musik Köln und setzte sein Cembalostudium bei Ketil Haugsand fort. Dem Diplom im Jahr 2005 folgte ein Aufbaustudium bei Christian Rieger an der Folkwang Hochschule Essen, das er 2007 mit dem Konzertexamen abschloß.
Von Ende 2007 bis Anfang 2013 war er Cembalist des Kölner Ensembles NeoBarock, mit dem er seither unter anderem bei den Brühler Schloßkonzerten, den Haydn-Festtagen Eisenstadt, dem Europäischen Musikfest Stuttgart und dem Bachfest Leipzig sowie den Frankfurter BachKonzerten aufgetreten ist. Neben CD-Aufnahmen entstanden außerdem Konzertmitschnitte beim WDR, HR, SWR, BR sowie dem Deutschlandfunk. Anfang 2010 rief er in Hannover die Konzertreihe TASTENMUSIK ins Leben, in deren Rahmen er monatlich Konzerte gibt, solistisch auf Cembalo und Orgel sowie gemeinsam mit Musikerkollegen. Im Sommer 2010 begleitete er das Ensemble Concerto Köln auf eine Konzertreise nach Kanada und Kolumbien. Im Rahmen der TASTENMUSIKEN erfolgte 2013 eine Gesamtaufführung aller vier Teile der Clavierübung von Johann Sebastian Bach.
Im Oktober 2015 ist beim Label cybele eine für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominierte SACD mit Cembalowerken von Johann Sebastian Bach erschienen.
FS_Photo4Fritz Siebert spielt ein Instrument von Titus Crijnen, gebaut 2004 nach einem Modell von Johannes Ruckers (Antwerpen 1624). Sein besonderes Interesse gilt der französischen Musik der Clavecinisten des 17. und 18. Jahrhunderts sowie den Werken Johann Sebastian Bachs, besonders der Kunst der Fuge.